Erlebnisbericht - von Jessie

Der erste Kontakt kam durch einen Post im Forum im Internet zustande. Tascha schrieb mich an und es brauchte ein wenig Überzeugungskraft doch Taschas Angebot klang genau nach dem, was ich damals suchte.

Meine Frau und ich fuhren einen Abend, vor unseren Termin mit Tascha, nach Bremen. Am Morgen wurden wir von Tascha und Emely an unserer Ferienwohnung abgeholt. Nach einer herzlichen Begrüßung fuhren wir direkt zum Weserpark. Bei einem Kaffee besprachen wir direkt den Ablauf und was wir uns vorstellten. Viele haben hier wahrscheinlich schon ein gewisses Bild vor Augen, aber ich war sehr unvorbereitet und wusste nicht ganz genau, was mich da erwartet.

Emely fragte auch meine Frau, ob sie selber auch Shoppen möchte. Hier sei gesagt: Wenn ihr eure Frau/Freundin mitbringt, ist sie nicht außen vor. Bevor wir den ersten Laden erreichten, war meine Frau plötzlich weg. Wir drei anderen gingen in den ersten Klamottenladen um zu sehen, was „Mann“ für sein Geld kriegt.

 

Dabei hatten ich Glück. An diesem Freitag war es sehr leer und so bekam ich kaum Ängste, die mich zweifeln ließen. Im Gegenteil in meinen Kopf herrschte mehr die Frage: „Was steht mir?“

 

Emely und Tascha suchten mit mir Sachen aus und bald schon stand ich in der Kabine. Zu dem Zeitpunkt war auch meine Frau wiedergekehrt und konnte mit kritischen Blick sagen, was mir steht und was nicht. Tascha ist wunderbar ehrliche, sodass man nicht dazu kommt, etwas völlig verkehrtes zu kaufen. Zwischendurch war Emely immer wieder untergetaucht und kam mit neuen Sachen zu probieren zurück.

Einmal mussten wir kurz warten, hier entstand meine erstes
AHA-Erlebnis, eine Frau wollte in die Kabine neben meiner und fragte, ob diese noch frei wäre. Zu diesem Zeitpunkt stand ich in Frauenklamotten in der Tür. Ich probierte grade das nächste Kleidungsstück an und stand grade wieder in der Tür, da huschte die Frau, die nach der Kabine fragte, wieder an uns vorbei ohne ein Wort zu sagen. Ich weiß nicht, ob sie es ignoriert hat oder es ignorieren wollte.

Outfits waren nun gefunden. Jetzt war nur noch die Qual der Wahl, was mitgeht, was nicht. Meine Frau ist da - Gott sei Dank - sehr kritisch und eignet sich gut als Beraterin. Dann packte sie noch Schmuck aus einer Tüte aus, die zu dem Outfit passte. Sie hatte den wohl, als sie verschwunden war, für mich gekauft.

Nachdem wir noch nach Schuhen schauten, ging es dann ab ins Studio von Tascha und Emely.

Nach kurzer Stärkung und Sichtung der Perücken, die Tascha zur Probe da hatte, kam der nächste Schritt, das Makeup.

Ich wurde erst mal komplette bleich geschminkt. Tascha erklärte dabei wirklich viel, was das Makeup und die Handhabung der verschiedenen Pinsel anging. Nach der Grundierung gab es dann die 2te Stärkung und ein wenig Spaß mit Anprobe der Perücken. Man will es kaum glauben, meiner Frau steht ein Bober ; -)

 Jetzt ging es an die Feinheiten: das Gesicht wurde vollendet! 

Emely kam und machte die Augen und die Lippen. Bei der ganzen Aufregung hab ich total den Faden verloren und als nun auch Emely fertig war (auch sie hat alles, was sie tat, erklärt) hob es mich fast vollkommen aus den Schuhen.

Das  i-Tüpfelchen war dann noch die Perücke, die kurz zu vor von blonder Engel mit Loken, auf glattem Haar geändert wurde. 

Am Ende konnte ich es nicht fassen. Ich blickte in ein vollkommen weibliches Gesicht. Mir hatte es echt die Sprache verschlagen.

 

Nun gab es noch eine kurze Unterweisung in die richtige Haltung und dann sausten wir auch schon Richtung Stammtisch. Leider war ich am Anfang etwas wortkarg. Ich denke, das lag an der vollkommen neuen Situation. Als es ein wenig leerer wurde, war die Stimmung gleich viel angenehmer und ich konnte mich umsetzen. Ich hatte leider ein wenig Probleme mit einem rutschenden Rock. Wir saßen bis 12 Uhr nachts in der Kneipe. Danach war der Tag leider auch schon rum und wir wurden in das Apartment gebracht. Gerne hätte ich mich am Tag danach wieder hübsch gemacht und wäre gleich wieder vor die Tür gegangen.

 

Tascha und Emely treiben das ganze wirklich zur Perfektion. Was sie innerhalb kürzester Zeit vermitteln, sprengt eigentlich den Rahmen eines Tages, jedoch gelingt es den beiden hervorragend.
Durch ihre Begleitung vermitteln sie, 
mit Selbstsicherheit und Selbstverständlichkeit, den Umgang in völlig neuen Situationen, war für mich das wichtigste war. 

Nur durch diesen Tag weiß ich, welchen Weg ich persönlich mit meiner Frau beschreiten möchte und das ich ihn mit meiner Frau gehen kann.


Gruß

Jessica

Hier könnte Dein Erlebnisberichte stehen - Neugierig geworden?

Trau Dich und nutze einfach das